Mammutmarsch: 30 Kilometer für FAMUNDI
Nach meinem Bolivien-Aufenthalt im Dezember stand fest: Ich möchte MEHR TUN für FAMUNDI. Mehr neue Menschen über die Idee und Wirken von FAMUNDI zu infomieren, mehr Leute motivieren zu spenden und mehr Aktionen über meinen Social-Media-Kanäle JACKtividades bei Instagram, Facebook sowie WhatsApp betreiben. Seit 2020 ergaben sich so schon ein paar sehr erfolgreiche Initiativen zugunsten von FAMUNDI. Am 15. März 2025 war es dann erstmals so weit:
Ich stellte mich der Herausforderung eines Mammutmarsches – 30 Kilometer am Stück zu Fuß bei einem toporganisierten Event. Südlich von München am Starnberger See. Im Vorfeld dazu konnte ich über mein sozialen Medien zahlreiche Menschen erreichen, die sich dann auch als Spenderinnen und Spender bereit erklärten. Ich für meinen Teil versprach mir selbst, dass ich 100 Euro an FAMUNDI spenden würde, wenn ich das Ziel erreiche, einige andere Unterstützungen für FAMUNDI sollten damals an diesem Wochenende noch eintreffen.
Die Anreise zum „Mammutmarsch München 2025“ erfolgte mit den Öffis. Von der Bahnhaltestelle Gschwandt-Rabesberg mit ein paar Umstiegen bis zum S-Bahnhof Feldafing am Starnberger See klappte alles stressfrei. Mein Quartier bezog ich in einem Gasthaus in Feldafing unweit der S-Bahnstation und dem Start-Ziel-Bereich. Die Strecke forderte mich sowohl körperlich als auch mental heraus, vor allem Kälte und Wind (0 bis 5 Grad Celsius mit ein paar Graupelschauern). Es gab Momente, in denen die Beine schwer wurden und der Kopf sogar ein vorzeitiges Aufgeben verlangte. Doch gerade in diesen kritischen Phasen half mir der Gedanke an die Menschen in Bolivien, die ich mit meiner Teilnahme unterstützen wollte. Diese Motivation gab mir die nötige Kraft, um weiterzugehen und letztendlich erfolgreich das Ziel zu erreichen. Nach genau 7 Stunden und 25 Minuten, 30 Kilometern Fußstrecke und 270 Höhenmetern überquerte ich erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie im Stadion von Feldafing. Erstmals in meinem Leben, hatte ich (Anm.: als ein seit Kindheitstagen wenig begabter Sportler) eine Medaille für meine Teilnahme überreicht bekommen, die ich mit einem gewissen Stolz nun sehr gern immer mal wieder betrachte.
Ein ganz besonderer Grund zur Freude, war die großartige Unterstützung durch Familie, Freundinnen/Freunde, die mir über soziale Medien nicht nur Glückwünsche sendeten sondern auch ihre vielen Spenden meldeten: Dank ihrer Spenden konnten knapp 600 Euro für FAMUNDI gesammelt werden!
Nach dem Mammutmarsch ist nun vor dem nächsten Mammutmarsch:
Am 10. Mai geht es für mich weiter – diesmal etwas nördlicher in Deutschland beim Mammutmarsch in der fränkischen Metropole Nürnberg. Die Vorbereitungen laufen bereits, und ich bin gespannt, wie es mir dort geht und ob wieder ein so erfreuliches Spendenergebnis für Bolivien zusammenkommt.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mich unterstützt haben – sei es durch motivierende Worte, Begleitung auf der Strecke oder Spenden für FAMUNDI.




