5. Juli 2025

JACKtividades-Mammutmarsch Nürnberg

Mein JACKtividades-Mammutmarsch in Nürnberg

Am Samstag, 10. Mai war es so weit: Ich trat zum zweiten Mal in diesem Jahr bei einem Mammutmarsch in Deutschland an. Nach München im März war diesmal Nürnberg an der Reihe, um nicht nur 30 Kilometer zu Fuß zurückzulegen, sondern um auch wieder für FAMUNDI in Bolivien etwas zu tun. Spenden und Aufmerksamkeit für dieses so großartige Projekt zu generieren, welches Anna-Maria Marschner 2003 ins Leben rief.

Zum ersten Mal überhaupt war ich in Nürnberg, jener fränkischen Stadt, die soviel bedeutende Historie hat: Von der teilweise Jahrhunderte alten Altstadt mit ihren charmanten Gassen oder der hochgelegenen Burg. Über Wurzeln und Heimat des bedeutenden Maler-Genies Albrecht Dürer ebenso, wie über die bedrückenden Überreste, des nationalsozialistischen Größenwahns mit all seiner Menschenverachtung, im Bereich des einstigen „Zeppelinfeldes“ (in den 1930er-Jahren Tagungsort der NS-Parteitage). Bis hin zu einer heute modernen, mitteleuropäischen Großstadt mit vielen grünen Wald- und Wiesen-Naherholungsgebieten. Auch der eher zufällige Besuch eines Stadions, war für mich als bekennenden Fußballenthusiast, natürlich auch noch eine nette Nebenerscheinung: Im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften Max Morlock-Stadion durfte ich, am Vorabend des Mammutmarsches, das Ligaspiel 1. FC Nürnberg gegen 1. FC Köln erleben.

Zuvor verlief die Anreise mit dem Zug von Gschwandt über Vorchdorf, Lambach, Wels und von dort direkt in die Metropolregion im Norden Bayerns, ohne Komplikationen, wie auch die Heimreise. Mein Hotel zentral neben dem Hauptbahnhof gelegen.

Zum Mammutmarsch:
Körperlich war ich während der 30 km auf dem ungefähren Level von München, nämlich definitiv „Luft nach Oben“. Gegenüber dem bitterkalten März am Starnberger See, schien diesmal aber an einem angenehmen Frühlingstag mit 20 Grad die Sonne. Kein Wölkchen trübte das Antreten im Frankenland.
Alle Verpflegungsstationen und Ablauf seitens dem Mammutmarsch-OK-Team, so wie in München, wieder TOP gewesen.

Mentaler Tiefpunkt auf der Strecke war mal zwischen Kilometer 14 und 19, wo ich mich aber gut mit ein paar Tricks wieder rauskämpfen konnte. Gerade Gedanken an Bolivien, Santa Cruz de la Sierra, FAMUNDI und Menschen dort ließen „schweren“ Kopf und Bein wieder „leicht“ werden.

Unterwegs gab es außerdem wieder sehr kurzweilige Begegnungen mit anderen Menschen, die diesen Weg zurück legten.

Besonders erfreulich: Für FAMUNDI konnten wieder knapp 200 Euro Spenden zusammen getragen werden, was mich enorm freute. Nürnberg daher definitiv ein voller Erfolg.

Ich bin schon gespannt wieviel nun bei meinem Antritt in Hamburg Anfang Juli (04.07) für FAMUNDI zusammenkommen wird, wo ich an einer Nacht-Ausgabe des Mammutmarsches teilnehmen werde. Hamburg, eine meiner absoluten Lieblingsstädte, die nicht umsonst den passend, wie wunderschönen Namen „Hafen zu Welt“ trägt.
Nachbericht dazu folgt natürlich wieder.

Michael Uhl